2026-04-11 –, HS i2 Language: Deutsch
Im Juli 2024 zeigte eine ausführliche Recherche von netzpolitik.org und dem Bayerischen Rundfunk anschaulich, wie Standortdaten detaillierte Bewegungsprofile von Millionen Menschen offenlegen. Viele Apps, darunter Wetter-, Navigations- oder Dating-Apps, senden diese Informationen an die jeweiligen Anbieter, sobald Nutzer die Standortfreigabe aktivieren. Solche Daten sind wertvoll und werden von Datenhändlern weiterverkauft.
Wer die herkömmlichen Apps auf einem normalen Android-Smartphone nutzt, kann gegen diese Überwachung nur wenig tun.
Es geht aber auch anders: Zahlreiche FOSS-Apps eignen sich durchaus als Alternative zu den bislang gewohnten Apps. Sie arbeiten meist datensparsam, sodass sich der digitale Fußabdruck verringert. Zudem bieten alternative ROMs wie /e/OS oder GrapheneOS die Möglichkeit, ohne Google-Dienste auszukommen und somit noch weniger überwacht zu werden.
Im Vortrag zeigt Werner, wie einfach der Umstieg auf /e/OS ist und welche FOSS-Apps sich im Alltag bewährt haben.
Werner ist seit 2005 bei Thomas-Krenn tätig, hat dort über 1.000 Artikel für das Thomas-Krenn-Wiki verfasst und die Thomas-Krenn Linux User Group (tklug) mitgegründet. Seine erste LPI-Prüfung hat er 2003 abgelegt. Nun ist er ehrenamtlich im Board of Directors des Linux Professional Institutes tätig und setzt sich dort vor allem für das Thema „Schule & Bildung” ein. Als LPI Channel Partner unterstützt er Schulen dabei, Linux in den Unterricht zu integrieren.