Grazer Linuxtage 2026

Die Stärken des Device Mappers - von dm-cache bis dm-zoned
2026-04-11 , HS i7
Language: Deutsch

Der Device Mapper ist seit der Kernel-Version 2.6 – und somit seit mehr als 20 Jahren – Bestandteil des Linux-Kernels. Er ermöglicht die Bereitstellung virtueller Blockgeräte, indem er deren Adressraum auf andere Blockgeräte oder spezielle Funktionen abbildet. So kann er beispielsweise physische Blockgeräte wie Festplatten oder SSDs auf übergeordnete virtuelle Blockgeräte abbilden.

Der Device Mapper bildet beispielsweise die Grundlage für den Logical Volume Manager (LVM), Linux-Software-RAIDs und die dm-crypt-Verschlüsselung. Daneben stehen noch weitere über 20 Targets für produktive bzw. Debugging-Zwecke bereit. Im Vortrag gibt Werner Fischer einen Überblick über sämtliche Targets. Zudem wird er auch kurz auf DRBD, MD (RAID) und bcache eingehen.

Werner ist seit 2005 bei Thomas-Krenn tätig, hat dort über 1.000 Artikel für das Thomas-Krenn-Wiki verfasst und die Thomas-Krenn Linux User Group (tklug) mitgegründet. Seine erste LPI-Prüfung hat er 2003 abgelegt. Nun ist er ehrenamtlich im Board of Directors des Linux Professional Institutes tätig und setzt sich dort vor allem für das Thema „Schule & Bildung” ein. Als LPI Channel Partner unterstützt er Schulen dabei, Linux in den Unterricht zu integrieren.

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